BMW i3: Serienproduktion im Stammwerk München gestartet – steile Anlaufkurve dank hoher Nachfrage
- vor 6 Tagen
- 3 Min. Lesezeit

Die Neue Klasse nimmt weiter Fahrt auf: Im BMW Group Werk München ist heute die Serienproduktion des neuen BMW i3 angelaufen. Damit rollt nach dem iX3 bereits das zweite Modell der Neuen Klasse vom Band – und das mit einer bemerkenswert steilen Anlaufkurve, wie BMW mitteilt.
Vorgezogener Bestellstart trifft auf grosse Nachfrage
Bereits seit Mitte Juni kann der BMW i3 bestellt werden – deutlich früher als ursprünglich geplant. Die Reaktion des Marktes liess nicht lange auf sich warten: Laut Jochen Goller, im BMW Vorstand zuständig für Kunde, Marke und Vertrieb, zeigen die Modelle der Neuen Klasse eine starke Beliebtheit, und auch der i3 als zweites Modell der Reihe treffe kurz nach dem vorgezogenen Bestellstart bereits auf grosse Nachfrage. Diese frühe Resonanz hat sich direkt auf den Produktionsanlauf in München ausgewirkt, der entsprechend steil ausfällt.
Vier Jahre Umbau für ein neues Kapitel
Dem heutigen Produktionsstart gingen vier Jahre intensiver Transformation im Werk München voraus. Bei laufender Fertigung wurden auf rund einem Drittel des Werksgeländes ein komplett neuer Karosseriebau sowie eine hochmoderne Montagehalle inklusive neuer Logistikflächen errichtet. Zuletzt kam eine neue Auslieferungshalle hinzu, in der die Fahrzeuge künftig final geprüft und dem Vertrieb übergeben werden – sie befindet sich aktuell noch in der Inbetriebnahmephase.
Produktionsvorstand Raymond Wittmann betont die symbolische Bedeutung dieses Schritts: Kaum ein Modell stehe so sehr für BMW wie die 3er-Reihe, und kaum ein Standort so sehr für die Marke wie das Werk München. Für ihn ist München durch die enge Verknüpfung von Zentrale, Entwicklung und Produktion ein zentraler Impulsgeber für das gesamte globale Produktionsnetzwerk der BMW Group.
10 Prozent geringere Fertigungskosten
Ein zentraler Effekt des Umbaus: Mit dem Produktionsstart des i3 sinken die Fertigungskosten im Werk München um weitere 10 Prozent. Werksleiter Peter Weber führt das auf vorausschauende Planung, enge Zusammenarbeit mit Entwicklung und Lieferanten sowie moderne Produktionstechnologie zurück. Auch die neue Fahrzeugarchitektur der Neuen Klasse selbst trägt zur Effizienz bei – ergänzt durch gezielte Automatisierung und Digitalisierung entlang der gesamten iFACTORY-Strategie von BMW.
Ab 2027 nur noch vollelektrisch
Die Weichenstellung für München ist damit klar: Ab 2027 verlässt das Werk ausschliesslich vollelektrische Fahrzeuge in Richtung Band-Ende – weitere Modelle der Neuen Klasse sollen in Kürze folgen und die Zukunft des Standorts über die kommenden Jahrzehnte hinweg absichern. Seit 1975 ist München untrennbar mit der 3er-Reihe verbunden; über neun Millionen Fahrzeuge dieser Baureihe liefen seither im Stammwerk vom Band. Mit dem i3 knüpft das Werk nun an diese Tradition an – nur eben rein elektrisch.
Batterie aus Niederbayern, E-Motor aus Österreich
Auch die Lieferkette rund um den i3 zeigt, wie stark BMW auf ein regionales, aber global vernetztes Produktionsnetzwerk setzt:
Die Hochvoltbatterien der sechsten Generation stammen aus dem neu errichteten Werk Irlbach-Straßkirchen in Niederbayern, rund 90 Minuten von München entfernt. Nach dem Prinzip „local for local" beliefert das Werk München sowie weitere deutsche Standorte, produziert nach einem konsequenten Null-Fehler-Ansatz mit Inline-Qualitätskontrollen, digitalen Zwillingen und KI-gestützter Fertigung.
Der Gen6-E-Motor wird im BMW Group Werk Steyr in Österreich gefertigt – ein Standort mit über 40 Jahren Erfahrung im Antriebsbau. Erstmals werden dort sämtliche Kernkomponenten des hochintegrierten E-Antriebs inklusive Rotor, Stator, Inverter und Getriebe vor Ort produziert.
Das E-Motor-Gehäuse liefert die Aluminiumgiesserei im BMW Group Werk Landshut zu.
Technische Eckdaten (vorläufig)
Der BMW i3 50 xDrive kommt laut vorläufigen WLTP-Angaben auf einen kombinierten Energieverbrauch von 13,4–16,1 kWh/100 km bei einer Reichweite von 758–912 km, bei 0 g/km CO₂-Emissionen (CO₂-Klasse A). Zum Vergleich: Der bereits laufende iX3 50 xDrive verbraucht kombiniert 15,1–18,1 kWh/100 km bei einer Reichweite von 673–805 km.
Mit dem i3 zeigt BMW eindrücklich, dass die Neue Klasse kein Nischenprojekt bleibt, sondern zum tragenden Fundament des Stammwerks München wird. Die Kombination aus früherem Bestellstart, hoher Nachfrage und gleichzeitig sinkenden Fertigungskosten ist ein starkes Signal – sowohl an den Markt als auch an die eigene Belegschaft, die den Umbau bei laufendem Band mitgetragen hat. Spannend wird nun, welche weiteren Neue-Klasse-Modelle in München folgen, um den Standort bis 2027 vollständig auf Elektromobilität umzustellen.
Quelle: BMW Group Pressemitteilung vom 06. August 2026
Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:
Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe
Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude




Kommentare