BMW iX3 M (ZA5) Rendering: Power-SUV mit vier E-Motoren und über 700 PS
- 24. Juni
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Die BMW M GmbH bringt ihr zweites vollelektrisches High-Performance-Modell in Stellung. Nach dem elektrischen BMW M3 (ZA0) soll wenige Monate später auch der BMW iX3 M für Furore sorgen – intern unter dem Code ZA5geführt. Frische Design-Entwürfe und Erlkönig-Fotos vom Nürburgring zeigen jetzt, wohin die Reise geht: Hier entsteht ein Mittelklasse-SUV, das die Messlatte für elektrische Fahrdynamik bei BMW deutlich höher legt.
Vier E-Motoren: ein Antrieb pro Rad
Das eigentliche Highlight steckt nicht in einer einzelnen Leistungsangabe, sondern im Antriebskonzept. Der iX3 M setzt auf den neuen BMW M eDrive mit gleich vier Elektromotoren – also einen E-Motor pro Rad. Daraus ergibt sich eine radselektive Kraftverteilung, die das Grip-Potenzial jedes einzelnen Rades besser ausschöpfen kann als jedes mechanische Differenzial zuvor.
Genau wie der elektrische M3 profitiert das Power-SUV damit von einer permanenten, situativen Momentenverteilung. M-Chef Frank van Meel hatte schon vor Monaten bestätigt, dass der Elektro-M3 spür- und messbar schneller sein wird als der nächste Verbrenner-M3 (G84). Für den iX3 M gilt dasselbe Versprechen – und der grösste Vorteil liegt eben nicht in der reinen Mehrleistung, sondern im konstanten Ausnutzen des maximalen Grips an jedem Rad.
Technik-Transfer vom Elektro-M3
Der iX3 M teilt sich wesentliche Komponenten mit dem kommenden BMW M3 (ZA0): den Elektroantrieb, vor allem aber die Logik im Heart of Joy, dem zentralen Steuergerät der Neuen Klasse. Während der reguläre iX3 (NA5) bereits zeigt, wie präzise diese zentrale Datenverarbeitung Antrieb, Bremse und Rekuperation zusammenführt, hebt der iX3 M dieses Prinzip auf High-Performance-Niveau.
Zur Leistung schweigt sich BMW offiziell noch aus. Zur Einordnung: Der bisherige BMW X3 M Competition (F97 LCI) stand mit seinem Reihensechszylinder bei 510 PS im Datenblatt. Beim iX3 M dürften es mindestens 700 PS werden – die genaue Systemleistung bleibt aber abzuwarten, mehr Power geht beim Vier-Motoren-Layout tendenziell zulasten der Reichweite.
Design: aggressive Schürzen, Powerdome und gelbes Tagfahrlicht
Die heute veröffentlichten Entwürfe zeigen eine neu gestaltete Frontschürze mit zwei riesigen Lufteinlässen unterhalb der Nieren sowie kleinen Positionsleuchten am äussersten Rand. Ein zusätzlicher Lufteinlass auf der Motorhaube verbessert die Kühlung der komplexen Technik im Vorderwagen. Für die spätere Serie ist eine M-spezifische Frontgrafik zu erwarten – inklusive gelbem Tagfahrlicht, das sich in den nächsten Jahren zum Erkennungszeichen diverser M-Modelle entwickeln dürfte. Am Heck deuten die Entwürfe einen breiten Diffusor über die volle Fahrzeugbreite sowie insgesamt vier Positionsleuchten an, die die Breite des SUV zusätzlich betonen.
Diese Optik deckt sich mit den bereits gesichteten Erlkönigen rund um die Nürburgring-Nordschleife und im Umfeld von Garching. Dort fiel der Prototyp trotz dichter Tarnung durch eine Motorhaube mit Powerdome, eine markant ausgeformte Heckschürze und rundum gelochte Bremsscheiben auf – allesamt klare Hinweise auf den Performance-Anspruch.
Marktstart erst 2028
Geduld ist gefragt: Der Produktionsstart des iX3 M ist für Ende 2027 im Werk Debrecen vorgesehen, die ersten Kunden dürften ihr Fahrzeug entsprechend Anfang 2028 in Empfang nehmen. Bis dahin lässt sich die Wartezeit aber durchaus verkürzen.
Die Stufen darunter: iX3 M60 und iX3 50 xDrive
Wer nicht bis 2028 warten will, bekommt schon vorher elektrische Performance mit M-Logo:
BMW iX3 M60 (NA5): Die M-Performance-Variante folgt voraussichtlich 2026/2027 auf den iX3 50 und soll mit Dual-Motor-Setup rund 620 bis 630 PS leisten – das bringt X5-M-Competition-Niveau in die kompaktere X3-Klasse. Berichten zufolge ist der Produktionsstart für März 2027 angesetzt, dazu kommt ein adaptives M-Fahrwerk. Die Top-Zutaten aus dem Garchinger High-Performance-Regal bleiben aber dem iX3 M vorbehalten.
BMW iX3 50 xDrive: Das aktuelle Topmodell ist bereits erhältlich und leistet 470 PS. Für den NA5 gibt es zudem schon M Performance Parts – allerdings rein kosmetisch (Frontaufsatz, Heckelemente, Folierungen, Räder), ohne echten Leistungszuwachs. Bestellbar sind sie bislang nicht im Online-Konfigurator, sondern nur über den Händler.
Der BMW iX3 M (ZA5) ist mehr als nur ein stärkerer iX3. Mit vier E-Motoren, radselektiver Kraftverteilung und der Technik des elektrischen M3 definiert er, was ein elektrisches M-SUV der Neuen Klasse leisten soll. Bis zum Marktstart 2028 bleibt zwar noch reichlich Zeit – die ersten Entwürfe machen aber jetzt schon Lust auf das, was aus Garching kommt.
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