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Eine grüne Lieferkette für die Neue Klasse: So entsteht der BMW iX3

  • 2. Juni
  • 3 Min. Lesezeit
Der neue BMW iX3 (NA5) ist nicht nur das erste Serienmodell der Neue-Klasse-Plattform – er ist auch ein Musterbeispiel dafür, wie BMW die Nachhaltigkeit konsequent in die gesamte Wertschöpfungskette einbettet. Von der Aluminiumschmelze im Wallis bis zur fossilfreien Fabrik in Ungarn: Die Lieferkette des iX3 ist so durchdacht wie kaum ein Fahrzeug zuvor.

Aluminium aus dem Wallis – eine Schweizer Verbindung

Für die Motorhaube des neuen BMW iX3 liefert Novelis ein Aluminiumblech mit einem Recyclinganteil von mehr als 50 Prozent. Möglich macht das eine eigene Legierung, die in über vier Jahren Entwicklungsarbeit im Werk Sierre im Kanton Wallis entstanden ist. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Die Legierung erfüllt auch bei hohem Sekundäraluminiumanteil sämtliche Qualitätsanforderungen an Formbarkeit und Oberflächenqualität – ein Anspruch, der im Premiumsegment keine Kompromisse duldet.


Novelis Sierre ist dabei weit mehr als ein einzelner Lieferant. Das Werk zählt zu den führenden Standorten des Weltmarktführers für Aluminiumwalzen und -recycling und ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Lieferkette der BMW Group. Anfang 2026 lud BMW Schweiz eigens zum sogenannten «Swiss Local Day» ein, bei dem Journalisten im neuen iX3 vom Trainingscenter in Zofingen direkt zum Novelis-Werk nach Sierre fuhren – ein starkes Symbol für die enge Verflechtung zwischen BMW und der Schweizer Industrie.


Der Aluminiumschrott, der beim Walzprozess anfällt, fliesst dabei nicht einfach in die Entsorgung. Wie die Instagram-Kampagne der BMW Group zeigt: Das Verschnittmaterial wird eingeschmolzen und direkt wieder dem Produktionsprozess zugeführt – ein geschlossener Kreislauf, der Ressourcen schont und CO₂ einspart.


Von Sierre nach Debrecen: Die Motorhaube entsteht in Ungarn

Die fertig gewalzten Aluminiumcoils verlassen das Walliser Werk und werden ins neue BMW Group Werk Debrecen transportiert, wo sie zu Motorhauben für den iX3 gepresst werden. Als erstes Automobilwerk des Unternehmens weltweit arbeitet Debrecen komplett ohne fossile Brennstoffe, ist durchgängig digital vernetzt und fertigt die Hochvoltbatterien direkt vor Ort.


Das hat direkte Auswirkungen auf den CO₂-Fussabdruck: In der Produktion des neuen BMW iX3 werden in Summe rund 80 kg CO₂e emittiert – was einer Reduzierung von rund zwei Dritteln im Vergleich zur Produktion bisheriger BMW-Derivate entspricht. Betrachtet man allein das Werk Debrecen, reduzieren sich die CO₂e-Emissionen für die Fertigung eines Fahrzeugs inklusive Hochvoltbatterie sogar um rund 90 Prozent auf etwa 34 kg CO₂e.


Nicht nur Aluminium: Grüner Stahl von Thyssenkrupp

Auch beim Stahl geht BMW konsequente Wege. Im BMW iX3 werden im Werk Debrecen Teile der Karosserie-Aussenhaut sowie das Gehäuse für den Lithium-Ionen-Akku im Unterboden mit CO₂-reduziertem Stahl von Thyssenkrupp hergestellt.


Rund ein Drittel Sekundärmaterialien – im gesamten Fahrzeug

Das Nachhaltigkeitsprinzip beschränkt sich nicht auf einzelne Bauteile. Rund ein Drittel des gesamten Fahrzeugs ist aus Sekundärmaterialien gefertigt. Auch in den Gen6-Batteriezellen kommen erneuerbare Energien zum Einsatz – sowohl bei der Anoden- und Kathodenmaterialproduktion als auch in der Zellfertigung. Zudem bestehen die Zellen zu je 50 Prozent aus Sekundärmaterialien wie Kobalt, Lithium und Nickel, was den CO₂e-Ausstoss pro Wattstunde gegenüber der Gen5-Zelle des Vorgängers um 42 Prozent senkt.


Das Ergebnis: Ein früher Break-Even-Punkt

All diese Massnahmen zeigen Wirkung. Wird der neue BMW iX3 50 xDrive mit Strom aus dem europäischen Mix geladen, weist er bereits nach rund 21.500 Kilometern einen niedrigeren CO₂e-Fussabdruck auf als ein vergleichbares Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Beim Laden mit ausschliesslich erneuerbaren Energien erreicht der iX3 diesen Break-Even-Punkt bereits nach 17.500 Kilometern.


Der BMW iX3 zeigt: Elektromobilität allein reicht nicht. Erst wenn die gesamte Lieferkette – von der Aluminiumlegierung bis zur Batteriefertigung – konsequent dekarbonisiert wird, entfaltet ein Elektroauto sein volles Nachhaltigkeitspotenzial. BMW hat mit dem iX3 und der Neue-Klasse-Plattform genau diesen Weg eingeschlagen.


Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude

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