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Eni und BMW Group: HVO Biokraftstoff hält Einzug in die Firmenflotten

  • 15. Juli
  • 2 Min. Lesezeit
Eni und die BMW Group haben eine neue Vereinbarung getroffen, die zeigt, dass die Dekarbonisierung des Verkehrs nicht nur über die Elektrifizierung läuft. Ab sofort werden BMW Fahrzeuge in Unternehmensflotten in Italien mit HVOlution betankt – einem Diesel-Biokraftstoff von Enilive, der zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird.

Was ist HVOlution?

HVO steht für Hydrotreated Vegetable Oil. Enilive, die auf nachhaltige Mobilität spezialisierte Sparte von Eni, stellt den Treibstoff hauptsächlich aus Abfällen und Reststoffen her – zum Beispiel gebrauchtem Speiseöl und tierischen Fetten. Die beiden Bioraffinerien in Venedig und Gela sind dabei die zentralen Produktionsstandorte.


Das Beeindruckende an HVO: Es handelt sich um einen sogenannten Drop-in-Kraftstoff. Das heisst, es braucht keine Anpassungen an Motor oder Tankinfrastruktur – reines HVO kann 1:1 anstelle von fossilem Diesel getankt werden. Für 2025 gibt Enilive eine durchschnittliche Reduktion der CO2-Äquivalent-Emissionen über die gesamte Lieferkette von 79,5 % gegenüber dem fossilen Referenzmix an.


So funktioniert das Pilotprojekt

Die BMW Group hat kürzlich ihre Demo- und Entwicklungsflotte mit Dieselfahrzeugen in Betrieb genommen, die ausschliesslich mit reinem HVO fahren. Spannend ist die technische Umsetzung: Die Betankungsdaten der Fahrzeuge werden mit den Zahlungsdaten der Flottenbetreiber abgeglichen. So lässt sich lückenlos nachverfolgen, welcher Treibstoff tatsächlich getankt wurde – eine vollständige und transparente Rückverfolgbarkeit.


Die teilnehmenden Firmenwagen tanken HVOlution auf ihren Strecken durch Italien, Deutschland und Österreich. Dort steht mit rund 1'700 Enilive-Tankstellen bereits ein dichtes Netz zur Verfügung.

Wichtig für alle Dieselfahrer: Gemäss der europäischen Kraftstoffnorm EN 15940 hat BMW die Nutzung von HVO für alle ab Ende 2014 zugelassenen Dieselmodelle mit einem Motor der Generation B freigegeben. In Italien gibt es zusätzlich einen Anreiz für Neuwagenkäufer: Wer dort einen neuen BMW Diesel kauft, erhält von BMW Italia einen Enilive-HVOlution-Gutschein.


Die Stimmen dazu

Dr. Martin Kaufmann, Leiter Entwicklung Antrieb bei der BMW Group, betont den beidseitigen Nutzen der Kooperation: Eni setzt BMW Fahrzeuge in der eigenen Flotte ein, während Enilive gleichzeitig die Förderung erneuerbarer Kraftstoffe in Europa vorantreibt.

Auch Enilive-Chef Stefano Ballista sieht in der vertieften Zusammenarbeit ein konkretes Beispiel für eine integrierte Partnerschaft zwischen Automobil- und Energiebranche – und einen weiteren Schritt in Richtung Dekarbonisierung des Strassenverkehrs.


Bei über 250 Millionen bereits zugelassenen Fahrzeugen in Europa ist klar: Die Flotte lässt sich nicht von heute auf morgen austauschen. Genau hier setzt HVO an – als sofort verfügbare, praktische Massnahme, die den CO2eq-Fussabdruck bestehender Dieselfahrzeuge deutlich senken kann, ohne auf neue Technologie warten zu müssen. Für mich zeigt dieses Projekt einmal mehr, dass BMW konsequent auf einen Technologiemix setzt statt auf eine einzige Lösung – Elektrifizierung, Wasserstoff und eben auch erneuerbare Kraftstoffe wie HVO ergänzen sich auf dem Weg zur Klimaneutralität.

Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude

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