Neuer BMW X5 (G65): Türen ohne Griffe, neues Lichtband und Panoramic Vision im Cockpit
- 16. Juni
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Noch bevor der neue BMW X5 offiziell enthüllt wird, zeigt sich der Hersteller selbst schon mit ersten Details – und die haben es in sich. Griff-lose Türen, ein durchgehendes Lichtband am Heck und ein komplett neues Cockpit-Konzept machen den G65 zur grössten Ausstattungs-Revolution in der Geschichte des Modells.
Enthüllung steht unmittelbar bevor
BMW hat selbst erste Bilder des neuen X5 veröffentlicht, die offizielle Enthüllung dürfte damit nur noch wenige Wochen entfernt sein – als Termin wird der 30. Juni 2026 gehandelt. Schon dieser Vorgeschmack zeigt, wie stark sich der Bestseller unter dem Einfluss der Neuen Klasse verändert.
Türen ohne klassische Griffe
Statt klassischer oder flächenbündiger Griffe wie beim iX3 setzt der G65 auf kleine Finnen am Übergang zur Seitenscheibe – ein Look, der bisher nur den raren Modellen Skytop und Speedtop vorbehalten war. Neu daran: BMW spendiert diese Winglets nicht nur den vorderen, sondern erstmals auch den hinteren Türen, was beim Vorbild Ford Mustang Mach-E noch nicht der Fall war. Betätigt werden sie sehr wahrscheinlich elektrisch; für den ebenfalls 2027 startenden X7 ist das laut aktuellen Erlkönigfotos bereits bestätigt und keine reine Vermutung mehr. Der Vorteil: ein glatteres, aerodynamisch günstigeres Profil ohne vorstehende Griffe.
Elektrische Türen sind für BMW dabei kein Neuland: Beim 7er respektive i7 ist das Konzept schon länger im Markt etabliert. Dort lassen sich die Türen optional per Berührung der bündig eingelassenen Griffe, über Tasten in der BMW Interaction Bar, mit dem Schlüssel oder über die My-BMW-App öffnen und schliessen, abgesichert durch zwölf Ultraschallsensoren pro Seite, die den Vorgang stoppen, sobald sich ein Fussgänger, Velofahrer oder Auto nähert. Seit dem jüngsten Facelift sitzt der Auslöseknopf sogar direkt im Türgriff statt aussen an der Karosserie und arbeitet zusätzlich mit Radarsensoren in den Seitenschwellern für schnelleres Öffnen und Schliessen – ein cleaner Look, der exakt zur Neue-Klasse-Philosophie passt und sich beim X5 fortsetzen dürfte.
Heck: ein Lichtband statt zwei einzelner Leuchten
Am Heck zieht sich neu ein durchgehendes Lichtband über die gesamte Breite, das das BMW-Logo zentral einrahmt – eine klare Anlehnung an die Optik des iX3. Wer auf den Fotos keine klassischen Auspuffendrohre erkennt, muss trotzdem nicht von einem reinen Elektroauto ausgehen: Bei den Verbrenner-Prototypen sitzt ein quer montierter Schalldämpfer hinter der Schürze, die Endrohre selbst sind nur leicht nach unten gebogen und dadurch kaum sichtbar.
Cockpit: Panoramic Vision und 18-Zoll-Screen
Im Innenraum dürfte das dominierende Feature die neue Panoramic-Vision-Anzeige werden, die sich über die gesamte Breite der Windschutzscheiben-Basis zieht und den klassischen Tacho ersetzt, kombiniert mit einem knapp 18 Zoll grossen iDrive-X-Bildschirm.
Bekannte Plattform, mehr Platz
Technisch bleibt der G65 auf der bewährten CLAR-Architektur statt der komplett neuen Neue-Klasse-Plattform, was BMW erlaubt, Verbrenner und Elektroantrieb im selben Fahrzeug unterzubringen. Bei einer Länge von knapp fünf Metern und 3035 Millimetern Radstand bietet der X5 dennoch spürbar mehr Innenraum, während das Kofferraumvolumen mit bis zu 1850 Litern auf dem Niveau des Vorgängers bleibt.
Fünf Antriebe als grösste Ausstattungsoption überhaupt
Die umfangreichste Wahlmöglichkeit bleibt aber der Antrieb selbst: Benziner, Diesel, Plug-in-Hybrid, der rein elektrische iX5 und sogar ein iX5 Hydrogen mit Brennstoffzelle stehen zur Auswahl – offiziell von BMW bestätigt. An der Spitze dürfte eine M-Performance-Version mit V8-Biturbo und vier Endrohren stehen, bereits mehrfach am Nürburgring gesichtet
Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:
Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe
Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude
BMW Group senkt Prognose für 2026: China-Schwäche und Nahost-Konflikt belasten
Die BMW Group hat am 16. Juni 2026 ihre Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Verantwortlich dafür sind eine sich weiter verschärfende Lage auf dem chinesischen Automobilmarkt sowie anhaltende Folgen des Nahost-Konflikts. Gleichzeitig betont der Konzern sein starkes Produktmomentum durch die Neue Klasse.
China bremst, der Nahe Osten belastet zusätzlich
Der Vorstand begründet die Anpassung mit zwei Hauptfaktoren. Einerseits hat sich die negative Entwicklung auf dem chinesischen Automarkt im zweiten Quartal nochmals beschleunigt, besonders bei Fahrzeugen ohne Elektrifizierung. Die China Passenger Car Association hat ihre Marktprognose für das laufende Jahr mehrfach nach unten korrigiert, zuletzt erst am Montag dieser Woche. Die dadurch verschärfte Wettbewerbssituation in China und der gesamten Asien-Pazifik-Region lässt sich laut BMW nicht durch die positivere Volumenentwicklung in Europa und den USA ausgleichen.
Andererseits wirkt sich der Konflikt im Nahen Osten stärker und länger aus, als BMW bisher angenommen hatte. Die unverändert hohen Energiepreise treiben die Unternehmenskosten nach oben, während die Unsicherheit rund um den Konflikt das Konsumverhalten in vielen Märkten weltweit dämpft. Beides zusammen führte bereits im zweiten Quartal zu einem deutlichen Rückgang bei Ergebnis und Free Cashflow gegenüber dem Vorjahr.
Die angepassten Zahlen im Überblick
Konkret rechnet BMW jetzt mit:
• Auslieferungen Segment Automobile: leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr (bisher: Vorjahresniveau)
• EBIT-Marge Automobile: 1 bis 3 Prozent (bisher: 4 bis 6 Prozent)
• RoCE Automobile: 1 bis 5 Prozent (bisher: 6 bis 10 Prozent)
• Konzernergebnis vor Steuern: deutlicher statt moderater Rückgang
• CO2e-Emissionen Scope 3: auf Vorjahresniveau statt leichtem Wachstum
Unverändert bleiben dagegen der erwartete Free Cashflow im Automobile-Segment von über 2,5 Milliarden Euro, die Ausschüttungsquote von 30 bis 40 Prozent sowie das laufende Aktienrückkaufprogramm.
Strukturmassnahmen werden beschleunigt
Neben den operativen Belastungen will BMW seine laufenden Kostensenkungen durch zusätzliche Struktur- und Effizienzmassnahmen intensivieren und beschleunigen. Die positiven Effekte daraus werden erst in den Folgejahren sichtbar, während die Massnahmen selbst das Ergebnis im zweiten Halbjahr 2026 einmalig belasten.
Vorstandsvorsitzender Milan Nedeljković fasste die Doppelstrategie so zusammen: “Wir haben ein starkes Produktmomentum: Mit der NEUEN KLASSE bringen wir in den nächsten beiden Jahren das stärkste BMW Portfolio der Geschichte auf die Strasse.” Gleichzeitig sehe man sich angesichts der drastisch verschärften Marktbedingungen in der Verantwortung, die eigenen Strukturen und Prozesse anzupassen – “es geht um Geschwindigkeit und Effizienz.”
Trotzdem: starkes Produktmomentum dank Neuer Klasse
Bis 2027 will BMW mehr als 40 neue oder überarbeitete Modelle vorstellen und die Technologie der Neuen Klasse über das gesamte Portfolio ausrollen. Der vollelektrische iX3 läuft seit seiner Weltpremiere auf der IAA im September 2025 so gut, dass er mittlerweile rund jedes dritte in Europa bestellte vollelektrische BMW-Modell stellt – das Werk in Debrecen läuft deswegen bereits im Zweischichtbetrieb. Der ebenfalls vollelektrische i3 feierte im März seine Design-Premiere in München und erhält laut BMW ähnlich positive Rückmeldungen.
Im April folgten in Peking gleich drei weitere Weltpremieren: die Langversionen von iX3 und i3 sowie die neue 7er-Limousine mit Neue-Klasse-Technologie – ein Beleg dafür, wie BMW die neue Designsprache und Technologiecluster auch auf bestehende Baureihen überträgt.
Der Halbjahresbericht mit den detaillierten Zahlen folgt am 30. Juli 2026. Bis dahin bleibt die Botschaft von BMW zweigeteilt: kurzfristig belasten China und der Nahe Osten das Ergebnis deutlich stärker als erwartet, mittelfristig soll die Neue Klasse mit ihrem dichten Modell-Hochlauf die Trendwende bringen.




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