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Technischer Meilenstein: Der neue BMW i3 vor seiner Premiere am 18. März

  • 12. März
  • 2 Min. Lesezeit
BMW i3 Limousine in Arjeplog (Schweden)
BMW i3 Limousine in Arjeplog (Schweden)
Die Transformation von BMW erreicht nächste Woche ihren vorläufigen Höhepunkt. Am 18. März wird der neue BMW i3 (interner Code NA5) offiziell vorgestellt. Damit konkretisiert sich der Wechsel auf die „Neue Klasse“ – eine dedizierte Elektro-Architektur, die technologisch einen radikalen Bruch mit bisherigen Plattformen darstellt. Ein entscheidendes Signal für die Seriennähe: Im Stammwerk München ist die Produktion der ersten Einheiten bereits angelaufen.

Die technischen Kernaspekte im Überblick

Der neue i3 ist weit mehr als ein elektrischer Nachfolger der aktuellen 3er-Reihe. Er bündelt Innovationen in den Bereichen Antrieb, Software und Produktion:


Gen6-Batterietechnologie und 800-Volt-System

Mit dem i3 führt BMW erstmals die sechste Generation der BMW eDrive-Technologie ein. Statt der bisherigen prismatischen Zellen kommen neue Hochenergie-Rundzellen zum Einsatz.


  • Energiedichte: Eine Steigerung um mehr als 20 %.

  • Ladegeschwindigkeit: Durch den Wechsel auf eine 800-Volt-Architektur verkürzen sich die Ladezeiten massiv. BMW prognostiziert eine Steigerung der Ladegeschwindigkeit um bis zu 30 %.

  • Reichweite: Dank der gesteigerten Effizienz des Gesamtsystems sind Reichweitengewinne von bis zu 30 % im Vergleich zur aktuellen Generation zu erwarten.


Zentralrechner-Architektur: „Heart of Joy“

Ein technologisches Highlight ist die neue IT-Architektur. Statt vieler einzelner Steuergeräte setzt BMW auf ein zentrales Hochleistungs-Rechensystem. Dieses bündelt die gesamte Fahrdynamik und Antriebssteuerung in einer Software-Einheit. Dies ermöglicht eine schnellere, präzisere Abstimmung der Drehmomentverteilung und sorgt für ein signifikant agileres Fahrverhalten.


BMW Panoramic Vision und User Interface

Im Interieur wird das klassische Instrumentenkombi durch BMW Panoramic Vision ersetzt. Informationen werden über die gesamte Breite der Windschutzscheibe im unteren Sichtbereich projiziert. Ergänzt wird dies durch ein neues Central Display und ein verbessertes Head-up-Display, was die Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug rein digital und hochgradig anpassbar gestaltet.


Produktionsstart im Werk München

Die Tatsache, dass die Fertigung in München bereits gestartet ist, unterstreicht die Bedeutung des Standorts. Das Stammwerk wurde im laufenden Betrieb für die Anforderungen der Neuen Klasse transformiert (BMW iFACTORY). Dies umfasst hochflexible Montageband-Strukturen, die eine effiziente Skalierung der rein elektrischen Produktion ermöglichen.


Die Präsentation am 18. März wird zeigen, wie BMW den Spagat zwischen traditioneller Fahrdynamik und einer hochmodernen, softwaredefinierten Elektro-Plattform meistert. Mit der 800-Volt-Technik und der neuen Zellchemie positioniert sich der i3 technisch an der Spitze des Segments.


Quelle: BMW Press Group

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