Zusammenarbeit der BMW Group mit PreZero für die Materialkreisläufe
- 5. Feb.
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Aktualisiert: 5. Feb.

Die BMW Group und das Kreislaufwirtschaftsunternehmen PreZero haben am 5. Februar 2026 eine Kooperation unterzeichnet, um die zirkuläre Wertschöpfung in der europäischen Automobilindustrie zu skalieren. Im Zentrum steht die Entwicklung eines Geschäftsmodells, das Altfahrzeuge nicht als Abfall, sondern als strategische Materialquelle definiert.
Technische Kernziele und Methodik
Die Zusammenarbeit fokussiert sich auf die Etablierung eines geschlossenen Verwertungskreislaufs durch zwei aufeinanderfolgende Phasen:
Maximierung der Nutzungsdauer („Reuse“): Komponenten sollen durch gezielte Wiederverwendung so lange wie möglich im Kreislauf gehalten werden.
Hochwertiges Recycling („Recycle“): Durch innovative Sortier- und Verwertungsprozesse werden Sekundärrohstoffe wie Stahl, Aluminium, Kunststoffe sowie kritische Batterierohstoffe zurückgewonnen.
Substitutionspotenzial: Ziel ist eine signifikante Reduktion des Bedarfs an Primärrohstoffen, um die Resilienz der Lieferketten gegenüber Rohstoffabhängigkeiten zu erhöhen.
Bündelung komplementärer Expertisen
Die technische Umsetzung basiert auf dem Wissenstransfer zwischen beiden Unternehmen:
BMW Group: Bringt Kompetenzen im Bereich „Design for Recycling“ sowie operative Erfahrung aus dem eigenen Recycling- und Demontagezentrum (RDZ) in den Prozess ein.
PreZero: Steuert Expertise in europäischen Stoffströmen, modernsten Sortiertechnologien und dem Batterierecycling bei (unter Nutzung der 2025 erworbenen, europaweit größten Batterie-Recycling-Anlage).
Strategischer Kontext
Diese Partnerschaft ist ein zentraler Baustein der Dekarbonisierungsstrategie der BMW Group und steht im Einklang mit den Kreislaufwirtschaftsbestrebungen der Europäischen Union. Sie zielt darauf ab, die Lücke zwischen der Fahrzeugentwicklung und der realen Recycling-Infrastruktur technologisch zu schließen.

Quelle: BMW Press Group




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