top of page

BMW Group und Mistral AI: Künstliche Intelligenz revolutioniert die Crashsimulation

  • vor 12 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit
Die BMW Group geht eine neue Partnerschaft mit dem französischen KI-Unternehmen Mistral AI ein – mit einem klaren Ziel: den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Crashsimulation auf ein neues Level zu heben. Qualität, Genauigkeit und Geschwindigkeit bei komplexen Entwicklungsaufgaben sollen dadurch deutlich verbessert werden.

Mehr als ein Petabyte Daten als Grundlage

Was viele nicht wissen: Die BMW Group führt jede Woche tausende virtuelle Crashsimulationen durch. Über die Jahre ist dabei ein historischer Datensatz von mehr als einem Petabyte entstanden – vollgepackt mit hochdetaillierten Informationen zu Fahrzeugstrukturen und Materialverhalten. Genau diese einzigartigen Engineering-Daten bilden nun die Grundlage für das Training eines industriellen KI-Modells zusammen mit Mistral AI.


Dr. Franz Decker, CIO und Senior Vice President der BMW Group, bringt es auf den Punkt: Die Nutzung industrieller Daten sei für BMW ein zentraler Faktor, um KI in echte Wertschöpfung zu übersetzen.


Large Industry Models statt generischer KI

Für die technische Umsetzung setzt BMW auf sogenannte Large Industry Models – kurz LIMs. Im Gegensatz zu allgemeinen KI-Systemen wie etwa einem Standard-Sprachmodell werden LIMs direkt auf branchenspezifischen Engineering- und Simulationsdaten trainiert. Das Domänenwissen wird dabei fest ins Modell integriert, was eine deutlich höhere Präzision bei technischen Fragestellungen ermöglicht.


Das ist kein triviales Unterfangen: Neben den Rohdaten braucht es dafür tiefgehende Engineering-Expertise und technische Umgebungen, in denen die KI direkt aus laufenden Entwicklungsprozessen lernen kann.


Ein erster Schritt mit grossem Potenzial

Die Partnerschaft ist laut BMW bewusst als erster Schritt angelegt. Langfristig soll die anwendungsspezifische KI auf weitere Bereiche der Fahrzeugentwicklung und entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgerollt werden. Die Zusammenarbeit stärkt damit nicht nur die Crash-Entwicklung, sondern das gesamte KI- und Innovationsökosystem der BMW Group.


Für die Automobilindustrie ist das ein interessantes Signal: Wer grosse, qualitativ hochwertige industrielle Datensätze besitzt und weiss, wie man daraus spezialisierte KI-Modelle baut, verschafft sich einen echten Wettbewerbsvorteil – auch gegenüber Tech-Konzernen mit generalistischen Ansätzen.

Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude

Kommentare


bottom of page