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Synthetische Kraftstoffe bald so günstig wie Benzin und Diesel?

  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
Das Schweizer Unternehmen Synhelion macht es möglich – und das könnte die Energiewende im Transportsektor grundlegend verändern.

Das Problem: Fliegen, Fahren, Schiffen braucht flüssigen Treibstoff

Elektroautos sind auf dem Vormarsch – aber Flugzeuge, Schiffe und schwere Lastwagen lassen sich nicht einfach mit einem Akku betreiben. Sie brauchen flüssige Kraftstoffe mit hoher Energiedichte. Und die kommen heute noch fast ausschliesslich aus Erdöl.


Das ist ein Problem: Der weltweite Transport ist für rund 15 % aller Treibhausgasemissionen verantwortlich. Erneuerbare Alternativen gab es bisher zwar – sie waren aber schlicht zu teuer, um fossile Brennstoffe wirklich zu ersetzen.


Die Lösung: Synthetische Kraftstoffe aus biogenem Abfall und erneuerbarem Strom

Synhelion, ein Spin-off der ETH Zürich, hat einen Produktionsweg entwickelt, der dieses Problem löst. Der Clou: Das Verfahren kommt ohne teuren grünen Wasserstoff aus – den grössten Kostentreiber bei anderen synthetischen Kraftstoffen.


Stattdessen setzt Synhelion auf:


  • Erneuerbaren Strom (Solar oder Wind), um Hochtemperatur-Prozesswärme zu erzeugen

  • Biogenes Abfallgas (Biogas) als Kohlenstoffquelle – günstig, weit verbreitet und nachhaltig zertifiziert

  • Einen thermischen Energiespeicher (TES), der die Anlage rund um die Uhr am Laufen hält – auch wenn gerade keine Sonne scheint oder der Wind nicht weht


Das Ergebnis: Der Prozess braucht dreimal weniger Strom als herkömmliche E-Fuel-Verfahren und erreicht eine Energie- und Kohlenstoffeffizienz von über 90 %.


Das Ziel ist erreicht: Unter 1'000 Euro pro Tonne

Die entscheidende Nachricht: Eine unabhängige Analyse des Prüfunternehmens DNV bestätigt, dass Synhelion im industriellen Massstab synthetische Kraftstoffe für unter EUR 1'000 pro Tonne – also weniger als 80 Rappen pro Liter– produzieren kann. Das ist vergleichbar mit dem Preis importierter fossiler Kraftstoffe.


Damit ist die wichtigste Hürde gefallen. Nicht die Technik war das Problem – die funktioniert längst. Synhelion-Kraftstoffe wurden bereits in Flugzeugen, Schiffen, Bussen, Autos und sogar Motorrädern erfolgreich eingesetzt.


Warum das jetzt wichtig ist

Drei Entwicklungen machen synthetische Kraftstoffe gerade besonders relevant:

  1. Geopolitische Unsicherheit – Lieferketten für Erdöl werden instabiler. Wer eigenen Treibstoff produzieren kann, ist unabhängiger.

  2. Strengere Klimaregeln – Der Druck auf Airlines, Reedereien und Transportunternehmen, ihre Emissionen zu senken, wächst weltweit.

  3. Reife Technologie – Projekte wie Synhelion sind inzwischen ausgereift genug, um Investoren und Banken zu überzeugen.


Kein Nischenprodukt mehr

Synthetische Kraftstoffe waren lange ein teures Versprechen. Synhelion zeigt, dass sie zur günstigen Realität werden können – produziert aus Abfall und erneuerbarem Strom, klimaneutral und kompatibel mit allen bestehenden Motoren und Tankstellen.


Die Energiewende im Transport hat bisher ein grosses Loch gelassen – genau dort, wo Elektroantriebe nicht die gwünschten Ergebnise liefern. Dieses Loch könnte Synhelion schliessen.


Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude

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