Markus Flasch wird neuer Präsident des europäischen Motorradverbandes ACEM
- 1. Juli
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BMW Motorrad CEO übernimmt Führungsrolle in der europäischen Motorradindustrie und setzt sich für Dekarbonisierung, urbane Mobilität und Wettbewerbsfähigkeit ein.
Ein grosser Tag für BMW Motorrad: Markus Flasch, seit Jahren CEO der Motorradsparte, hat zum 1. Juli 2026 die Präsidentschaft der European Association of Motorcycle Manufacturers (ACEM) übernommen. Damit steht erstmals seit Langem wieder ein BMW-Manager an der Spitze des wichtigsten Branchenverbandes der europäischen Motorradindustrie – und das in einer Zeit, in der sich die Mobilitätslandschaft grundlegend verändert.
Die Wahl in der BMW Welt
Gewählt wurde Flasch im Rahmen der ACEM-Generalversammlung, die passenderweise in der BMW Welt in München stattfand. Er tritt die Nachfolge von Michele Colaninno an, der künftig als einer von drei Vizepräsidenten im neuen Präsidium vertreten ist. Die weiteren Vizepräsidenten sind Claudio Domenicali, CEO von Ducati Motor Holding, und Clément Villet, Director of Land Mobility bei Yamaha Motor Europe. Damit vereint das Führungsgremium die Spitzen von vier der grössten europäischen Motorradhersteller unter einem Dach.
Flaschs Amtszeit ist auf zwei Jahre angelegt und startet in einer Phase, in der wichtige industriepolitische Weichen für die Zukunft des Motorradfahrens in Europa gestellt werden.
Die Themen der Amtszeit: L-Kategorie, Dekarbonisierung, Wettbewerbsfähigkeit
Unter Flaschs Leitung will sich die ACEM auf drei zentrale Zukunftsthemen konzentrieren:
Fahrzeuge der L-Kategorie: sollen stärker in urbane Mobilitätskonzepte eingebunden werden – also Motorräder, Roller und leichte E-Fahrzeuge als echter Teil der Verkehrslösung, nicht als Nische.
Nachhaltigere Antriebslösungen: Die gleichzeitig die industrielle Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hersteller sichern.
Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Motorrads: im Freizeit- und Sportbereich soll weiter gestärkt werden.
Ein besonderer Fokus liegt zudem auf einem verlässlichen, innovationsfreundlichen regulatorischen Rahmen in Europa – einem Umfeld, das Investitionen ermöglicht und technologische Vielfalt zulässt, statt sie durch Überregulierung auszubremsen.
Was Flasch dazu sagt
In seiner ersten Stellungnahme als ACEM-Präsident betonte Flasch, die Aufgabe sei es, die Stimme der Motorradindustrie in Europa weiter zu stärken. Fahrzeuge der L-Kategorie seien keine Nische, sondern Teil der Lösung für die Mobilitätsherausforderungen unserer Zeit. Die Industrie verfüge über die Technologie und Innovationskraft, um Nachhaltigkeit voranzutreiben und gleichzeitig ein zugängliches, sicheres und attraktives Fahrerlebnis zu erhalten.
Auch ACEM-Generalsekretär Antonio Perlot äusserte sich zur Amtsübergabe: Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidium und betonte die Bedeutung der Motorradindustrie als festen Bestandteil der europäischen Wirtschaft. Der Dialog mit der Politik solle fortgesetzt werden, um die gesellschaftlichen Vorteile von L-Kategorie-Fahrzeugen zu vermitteln.
Warum das für uns als BMW-Fans relevant ist
Für die Community rund um BMW Motorrad ist diese Personalie mehr als nur ein Verbandsposten: Sie zeigt, welches Gewicht BMW Motorrad mittlerweile in der europäischen Industriepolitik hat. Entscheidungen zur Zukunft von Führerscheinklassen, Abgasnormen, E-Antrieben und urbaner Zulassungspolitik für Motorräder werden künftig massgeblich mit BMWs Handschrift mitgestaltet. Das dürfte auch Einfluss darauf haben, wie sich die nächste Generation von BMW-Motorrädern – von der S 1000 RR bis zur R nineT – regulatorisch und technologisch weiterentwickelt.
Wir bleiben dran und berichten, sobald sich aus Flaschs neuer Rolle konkrete Weichenstellungen für die Motorradbranche ergeben.
Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:
Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe
Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude




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