BMW GS 2027: Die R 1300 GS bekommt ein Facelift – und erstmals eine M 1300 GS als Topmodell
- 4. Aug.
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Die GS-Baureihe ist seit Jahrzehnten das Rückgrat von BMW Motorrad. Nun deutet vieles darauf hin, dass sich beim Bestseller für 2027 einiges tut: Die R 1300 GS erhält ein sanftes Facelift – und daneben soll mit der M 1300 GS erstmals eine sportliche Top-Version der Boxer-GS an den Start gehen. Was wir bisher wissen, im Überblick.
Der Auslöser: Zwei prominente Lücken in der Modell-Liste
Anfang Juli 2026 veröffentlichte BMW die offizielle Farb- und Ausstattungsliste für den Modelljahrgang 2027, gültig ab August. Genau dort fehlen ausgerechnet die R 1300 GS und die R 1300 GS Adventure – zusammen mit der F 450 GS und der F 900 GS. Von den Enduro-Modellen taucht einzig die Retro-Variante R 12 G/S auf, neu in Frozen Brooklyngrau metallic.
Wenn ein derart wichtiges Modell in einer solchen Liste plötzlich fehlt, ist das bei BMW erfahrungsgemäss ein sicheres Zeichen dafür, dass ein Nachfolger oder ein Update ansteht. Und genau das scheint hier der Fall zu sein – gleich in doppelter Ausführung.
Drei statt zwei: Die Boxer-GS-Familie wächst
Ende Juli 2026 gelang einem Erlkönigjäger ein Foto, das für Gesprächsstoff sorgt: Zwei getarnte Prototypen nebeneinander, eindeutig aus der GS-Familie. Damit zeichnet sich ab, dass es die grosse Boxer-GS ab 2027 in drei Ausprägungen geben wird:
R 1300 GS – der überarbeitete Bestseller
R 1300 GS Adventure – die Langstrecken-Spezialistin mit grossem Tank
M 1300 GS – neu als sportliche Speerspitze der Baureihe
Damit würde BMW auf einen Trend reagieren, der sich in der ganzen Klasse der grossen Reiseenduros zeigt: Statt alles in einem Modell zu vereinen, fächern die Hersteller ihre Baureihen zunehmend auf.
BMW R 1300 GS: Facelift statt Revolution
Bei der R 1300 GS selbst dürfte es sich um ein vergleichsweise dezentes Update handeln. Auf den Erlkönig-Fotos wirken Motor, Radaufhängungen und Räder weitgehend unverändert – ein grosser Techniksprung ist also eher nicht zu erwarten. Stattdessen deutet einiges auf folgende Änderungen hin:
Eine neue Lichtsignatur mit anders geformten LED-Scheinwerfern – allerdings ohne den grossen Schnabel-Umbau an der Front
Möglicherweise punktuelle Updates bei Ausstattung und Assistenzsystemen
Neue Farboptionen, unter anderem ein auffälliger heller Gelbton, der beim Erlkönig bereits durchschimmerte
Beim Antrieb bleibt vorerst offen, ob BMW nachlegt. Aktuell leistet der 1300-cm³-Boxer 145 PS und 149 Nm. Ein kleiner Leistungsschub auf rund 150 PS gilt als naheliegend, um im Wettbewerbsumfeld weiterhin vorne mitzuspielen – bestätigt ist das aber nicht. Produktionsstart der überarbeiteten R 1300 GS dürfte direkt nach den Werksferien im September 2026 sein.
BMW M 1300 GS: Das erste echte Sport-Enduro-Flaggschiff der GS-Familie
Deutlich spannender ist der zweite Prototyp auf dem Erlkönig-Foto: Ein 21-Zoll-Vorderrad, grobstollige Reifen und ein blauer, M-typisch gebrandeter Bremssattel lassen kaum Zweifel offen – hier entsteht die seit Jahren gemunkelte M 1300 GS.
Das „M" steht bei BMW seit den 1970er-Jahren im Automobilbereich für Motorsport, seit 2021 auch bei den sportlichen Motorrad-Topmodellen wie der M 1000 RR. Die Namensrechte an „M 1300 GS" sicherte sich BMW bereits 2019 – ein starkes Indiz dafür, dass dieses Projekt schon lange in der Schublade lag.
Technisch soll der Boxer-Motor weitgehend dem der R 1300 GS entsprechen, also bei rund 145 PS und 149 Nm bleiben. Ein offizieller Wert fehlt bislang, ein leichter Leistungszuwachs gilt als möglich, aber nicht zwingend. Positioniert werden dürfte die M 1300 GS klar als geländetauglicher Imageträger der Baureihe – als Antwort auf ähnlich sportlich ausgerichtete Modelle von Ducati und KTM, die BMW zunehmend Konkurrenz machen.
Offiziell bestätigt hat BMW das Modell bis heute nicht. Was vorliegt, sind die gesicherten Namensrechte von 2019, ein Eintrag der Modellbezeichnung auf einer BMW-Serviceseite aus dem Jahr 2022 sowie die aktuellen Erlkönig-Aufnahmen eines weit entwickelten Prototyps. Genug Indizien, um von einem offenen Geheimnis zu sprechen.
Kommt auch ein grösseres Display?
Ein Punkt, den wir in den bisherigen Erlkönig-Berichten noch kaum irgendwo lesen, aus unserer Sicht aber naheliegend ist: ein grösseres TFT-Display. Die aktuelle R 1300 GS fährt bereits mit einem 6,5-Zoll-TFT-Bildschirm vor, doch der Trend in der Klasse geht klar in Richtung noch grösserer, hochauflösender Displays – man denke an die Konkurrenz von Ducati und KTM, die zunehmend auf grosszügige Touch-Screens mit Smartphone-Anbindung, Kartennavigation und Konnektivitäts-Features setzen.
Gerade für die M 1300 GS als sportliches Topmodell wäre ein grösseres, moderneres Display ein naheliegender Schritt, um sich optisch und funktional von der Basisversion abzuheben – zusätzliche Fahrmodus-Anzeigen, Reifendruck- oder Traktionskontroll-Daten liessen sich so übersichtlicher darstellen. Offizielle Bestätigungen oder Erlkönig-Aufnahmen des Cockpits gibt es dazu bislang nicht, weshalb dies vorerst unsere eigene Einschätzung bleibt und nicht als gesicherte Information zu verstehen ist.
Ein spannender Herbst steht bevor
Auch wenn BMW offiziell noch schweigt, verdichten sich die Hinweise: Die R 1300 GS bekommt zum Modelljahr 2027 ein Facelift mit neuer Lichtsignatur und frischen Farben, während die GS-Familie mit der M 1300 GS erstmals eine explizit sportliche Variante erhält. Für die Boxer-GS wäre das die grösste strukturelle Neuerung seit der Umstellung auf Wasserkühlung. Eine offizielle Präsentation dürfte in den kommenden Monaten folgen – wir bleiben dran.
Alle Angaben zu Leistung, Reichweite und Preisen basieren auf aktuellen Erlkönig-Berichten, Herstellerangaben zur Limousine und Prognosen und sind bis zur offiziellen Vorstellung unverbindlich.
Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:
Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe
Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude




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