BMW Werk Landshut wird zum Wasserstoff-Kompetenzzentrum – der „Energy Master” für den iX5 Hydrogen geht in Produktion
- 22. Mai
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Das BMW Group Werk Landshut hat heute einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum BMW iX5 Hydrogen erreicht. Die Vorserienproduktion einer zentralen Steuereinheit – dem sogenannten „Energy Master” – ist offiziell angelaufen. Gleichzeitig nimmt der Standort eine zweite Produktionslinie für den batterieelektrischen Energy Master in Betrieb, der bereits in iX3 und i3 der Neuen Klasse verbaut wird.
Was ist der Energy Master überhaupt?
Der Energy Master ist das Herzstück des Hochvoltsystems. Er bündelt Energie- und Datenströme, steuert die Stromversorgung für E-Maschine und Bordnetz und sorgt dafür, dass Brennstoffzellensystem, Hochvoltbatterie und elektrische Antriebsmaschinen sicher zusammenspielen. Im iX5 Hydrogen sitzt er direkt auf dem neuen BMW Hydrogen Flachspeicher – in angepasster Form gegenüber der BEV-Variante.
Besonders interessant: Entwicklung und Produktion des Energy Master erfolgen bei BMW erstmals vollständig inhouse.
Der BMW iX5 Hydrogen – was wir bisher wissen
Der iX5 Hydrogen kommt 2028 auf die Strasse. BMW setzt dabei auf eine neue Flachspeicher-Technologie, die den vorhandenen Bauraum besonders effizient nutzt, ohne in den Innenraum einzugreifen. Die angestrebte Reichweite liegt bei bis zu 750 Kilometern (vorläufiger Wert, noch keine WLTP-Homologation). Beim Brennstoffzellensystem setzt BMW auf die Gen3-Technologie – kompakter, effizienter und leistungsfähiger als alle bisherigen Generationen, gemeinsam mit Toyota entwickelt. Die Serienproduktion der Brennstoffzellensysteme startet ab 2028 im Werk Steyr.
Landshut: Mehr als nur ein Komponentenwerk
Mit rund 3.800 Mitarbeitenden ist Landshut das weltweit grösste Komponentenwerk der BMW Group. Es beliefert sämtliche Fahrzeug- und Motorenwerke weltweit – und damit praktisch jedes Fahrzeug von BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad. Dass Landshut jetzt auch für den Energy Master zuständig ist, unterstreicht die strategische Bedeutung des Standorts. Die Mediendruckplatte und das Brennstoffzellen-Stackgehäuse für die iX5-Pilotflotte wurden ebenfalls bereits hier gefertigt.
Ordentlich Fördergelder im Rücken
Das Projekt läuft nicht ohne Unterstützung: Im Rahmen von IPCEI Hy2Move stellt der Bund 191 Millionen Euro bereit, der Freistaat Bayern ko-finanziert mit weiteren 82 Millionen Euro. Seit 2020 hat BMW zusätzlich einen hohen dreistelligen Millionenbetrag in den Ausbau der Elektromobilität und Schlüsseltechnologien in Landshut investiert.
BMW zeigt mit Landshut eindrucksvoll, dass Technologieoffenheit kein Marketingbegriff ist. Batterie und Wasserstoff laufen buchstäblich auf denselben Produktionslinien – das ist industriell bemerkenswert. Der iX5 Hydrogen 2028 wird spannend.
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Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe
Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude




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