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BMW Group Werk Regensburg rüstet sich mit neuer «Speicher-Hochzeit» für die Neue Klasse

4. Sept.
2 Min. Lesezeit
Während in Regensburg die BMW-Modelle X1 und X2 normalerweise im Minutentakt vom Band laufen, herrschte vom 8. bis 30. August 2026 drei Wochen lang Stillstand – allerdings kein gewöhnlicher. In dieser Zeit hat das BMW Group Werk Regensburg mehrere hundert Struktur- und Umbaumassnahmen umgesetzt, um sich für den Serienanlauf der Neuen Klasse fit zu machen. Seit Anfang dieser Woche läuft die reguläre Produktion von X1 und X2 wieder planmässig – mit einer neuen, zentralen Anlage mehr im Haus.

Was steckt hinter der «Speicher-Hochzeit»?

Im Zentrum des Umbaus steht die neue Vormontage für Energiemodule, kurz VEM. In dieser Anlage werden künftig Hochvoltbatterie und Karosserie miteinander verbunden – ein Produktionsschritt, den Fachleute wegen seiner Analogie zur klassischen «Hochzeit» in der Fahrzeugmontage als «Speicher-Hochzeit» bezeichnen. Bei der klassischen Hochzeit werden bekanntlich Antriebseinheit und Karosserie zusammengeführt; bei der Speicher-Hochzeit entsteht stattdessen eine feste Einheit aus Energiemodul und Fahrzeugkarosserie.


Konkret läuft der Prozess so ab: Ein neu errichtetes Hochregallager in einem benachbarten Neubau nimmt Energiemodule für eine gesamte Tagesproduktion auf. Von dort gelangen die Hochvoltbatterien vollautomatisch über eine Förderbrücke in der richtigen Reihenfolge und zum passenden Zeitpunkt an die neue VEM-Linie. Ein Greiferportal entnimmt die Energiemodule aus den Transportbehältern und legt sie auf das VEM-Band. Anschliessend verschrauben Roboter die Fahrzeugkarosserie mit dem Energiemodul, bevor die Fahrzeuge in den regulären Förderstrom der Montage eingeschleust werden. Bei den Modellen der Neuen Klasse findet diese Verbindung künftig bereits am Anfang der Fahrzeugmontage statt.


Umbau auf breiter Front

Die VEM ist nur der sichtbarste Teil eines deutlich umfassenderen Umbauprogramms. Während der dreiwöchigen Pause wurden Massnahmen im Presswerk, im Karosseriebau, in der Lackiererei, in der Fahrzeugmontage und in der Logistik umgesetzt – über 1'000 Beschäftigte von Partnerfirmen waren dafür auf dem Werksgelände im Einsatz. Besonders umfangreich fielen die Eingriffe in der Fahrzeugmontage aus: Jede einzelne Produktionsanlage erhielt ein Update, damit künftig alle BMW-Modelle und Antriebsarten – inklusive der Neuen Klasse – weiterhin flexibel auf denselben Linien gefertigt werden können.


David Heiduk, Leiter Planung der BMW Group Werke Regensburg und Oxford sowie Technologieprojekte Kompaktklasse, bringt es auf den Punkt: «Wir bauen heute die Montage für die Fahrzeuge von morgen. Mit dem Umbau schaffen wir die Voraussetzungen für die Neue Klasse und damit für die Mobilität der Zukunft.»


Regensburg als Taktgeber

Das BMW Group Werk Regensburg besteht seit über vier Jahrzehnten, die Serienfertigung startete 1986 mit der 3er-Reihe (E30). Heute laufen dort täglich mehr als 1'400 Fahrzeuge der Modelle X1 und X2 vom Band – auf einer einzigen Produktionslinie, die Verbrennungsmotoren, Plug-in-Hybride und vollelektrische Fahrzeuge gleichermassen verarbeitet. 2025 wurde das Werk in der Kategorie «Hervorragende Serienfertigung» zur «Fabrik des Jahres» gekürt.


Mit dem VEM-Umbau ist nun ein weiterer wichtiger Baustein gesetzt: In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts startet in Regensburg die Produktion der Neuen Klasse – und mit ihr rückt die «Speicher-Hochzeit» als fester Bestandteil der Montage in den Alltag des Werks.

Quelle: BMW Group Presse-Information, 04. September 2026

Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude








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