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Der neue BMW iX5 Hydrogen auf Testfahrten - dabei muss er hoher Belastung Stand halten.

vor 5 Tagen
3 Min. Lesezeit
Die BMW Group macht Tempo bei ihrem ersten Wasserstoff-Serienmodell: Aktuelle Prototypen des BMW iX5 Hydrogen durchlaufen derzeit ein umfassendes Erprobungsprogramm unter Realbedingungen. Parallel dazu startet im Wasserstoff-Kompetenzzentrum München die nächste Bauphase des Brennstoffzellensystems der dritten Generation, während am österreichischen Standort Steyr bereits die Vorbereitungen für die künftige Serienproduktion laufen.

Fokus auf Systemintegration und Fahrdynamik

Im Zentrum der aktuellen Erprobung steht die Absicherung des Gesamtsystems unter anspruchsvollen Umwelt- und Betriebsbedingungen. Die Entwicklungsteams stellen sicher, dass alle Komponenten im Fahrzeugverbund zuverlässig zusammenspielen, und optimieren die komplexe Steuerung auch unter hoher Belastung.


Besonders wichtig für die Marke: Der iX5 Hydrogen soll sich trotz Brennstoffzellentechnik wie ein waschechter BMW anfühlen. Josef Hochreiter, Leiter Wasserstofffahrzeuge bei der BMW Group, beschreibt das Zusammenspiel von Brennstoffzellensystem, Hochvoltbatterie und Elektroantrieb bereits als sehr ausgereift.


Technisch basiert das Fahrzeug auf einem fein abgestimmten Zusammenspiel aus:

  • Brennstoffzellensystem (dritte Generation)

  • Elektromotor

  • Hochvoltbatterie

  • BMW Hydrogen Flachspeicher

  • Energy Master als zentrale Steuereinheit des Hochvoltsystems


Der Energy Master ermöglicht eine höhere Rekuperationsleistung und steigert so die Gesamteffizienz. Bei den Fahrleistungen orientiert sich die Entwicklung am bekannten BMW iX5 – der Sprint von 0 auf 100 km/h soll in unter fünf Sekunden gelingen.


Brennstoffzellensystem startet in die nächste Bauphase

Parallel zur Fahrzeugerprobung beginnt im Wasserstoff-Kompetenzzentrum München die nächste Prototypenbauphase des Brennstoffzellensystems der dritten Generation. Während sich die vorangegangene Phase auf die grundsätzliche Baubarkeit der Komponenten und die Befähigung der Lieferanten konzentrierte, geht es jetzt um die Finalisierung der Prüfmethodik und die weitere Vorbereitung der Industrialisierung.


Claudia Stephan, Leiterin Technologieentwicklung und Prototypenbau Brennstoffzelle bei der BMW Group, bringt es auf den Punkt: Jede Bauphase helfe dabei, Prozesse zu optimieren und das gesammelte Wissen gezielt an die Teams in Steyr weiterzugeben – dort findet künftig die Serienfertigung der Brennstoffzellensysteme statt.


Steyr bereitet die Serienproduktion vor

Im BMW Group Werk Steyr laufen bereits die ersten Schritte in Richtung Industrialisierung: Erste Prüfstände und Produktionsanlagen sind aufgebaut, Mitarbeitende werden schrittweise geschult. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis für den späteren Produktionshochlauf. Weitere Komponenten des Systems entstehen zudem am BMW Group Standort Landshut.


Wasserstoff als Ergänzung zur Elektromobilität

Die BMW Group verfolgt mit dem iX5 Hydrogen konsequent ihren technologieoffenen Ansatz. Wasserstoff soll batterieelektrische Fahrzeuge dort ergänzen, wo hohe Reichweiten, kurze Betankungszeiten und maximale Einsatzflexibilität gefragt sind – etwa bei Vielfahrern oder in Regionen mit dünnerer Ladeinfrastruktur. Die angepeilten Eckdaten:

  • Reichweite von bis zu 750 Kilometern (WLTP, angestrebt – verbindliche Werte liegen als Prototyp noch nicht vor)

  • Betankungszeit von unter fünf Minuten

  • Voll-elektrisches Fahren, lokal emissionsfrei


Das Brennstoffzellensystem der dritten Generation wird gemeinsam mit der Toyota Motor Corporation entwickelt. In der Zelle reagiert Wasserstoff aus den Tanks elektrochemisch mit Sauerstoff aus der Umgebungsluft – dabei entsteht der Strom, der den Elektromotor antreibt.

Wenn der iX5 Hydrogen als erstes wasserstoffbetriebenes Serienmodell der BMW Group auf den Markt kommt, wird der dann neue BMW X5 seinen Kundinnen und Kunden fünf Antriebsvarianten zur Wahl stellen: batterieelektrisch, Plug-in-Hybrid, Benzin, Diesel – und eben Wasserstoff-Brennstoffzelle.


Staatliche Förderung über "HyPowerDrive"

Die Entwicklung von Antriebsstrang und Tanksystem des BMW iX5 Hydrogen wird über das Projekt "HyPowerDrive" im Rahmen des IPCEI Hy2Move gefördert. Der Bund stellt dafür 191 Millionen Euro bereit, das Bundesland Bayern steuert weitere 82 Millionen Euro bei. Die Umsetzung liegt beim Projektträger Jülich, koordiniert von der NOW GmbH.


Mit der parallelen Erprobung, dem Start der nächsten Bauphase in München und den Vorbereitungen in Steyr zeigt die BMW Group, dass die Wasserstoff-Strategie kein Nischenprojekt bleibt, sondern konsequent auf Serienreife zusteuert. Der iX5 Hydrogen könnte damit zu einem echten Alleinstellungsmerkmal der Marke werden.


Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude








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