BMW Group wächst in den USA und Europa: Neue Klasse gibt starke Absatzimpulse
- 10. Juli
- 2 Min. Lesezeit

Die BMW Group zeigt im ersten Halbjahr 2026 ein geteiltes Bild: Während der Absatz in China und der Region Asien-Pazifik deutlich zurückging, konnten die Münchner in Europa und den USA klar zulegen. Verantwortlich dafür ist unter anderem das starke Momentum der Neuen Klasse.
Europa und USA im Plus
In der Vertriebsregion Europa stieg der Absatz im ersten Halbjahr um 5,4 Prozent, in den USA legte die BMW Group um 3,9 Prozent zu – und wuchs damit stärker als der Gesamtmarkt. Weltweit lieferte der Konzern rund 1,15 Millionen Fahrzeuge aus, was einem leichten Rückgang von 4,2 Prozent entspricht. Grund dafür ist vor allem der schwache chinesische Markt, wo die Verkäufe um 20,4 Prozent einbrachen.
Jochen Goller, im BMW-Vorstand zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb, zeigt sich dennoch zufrieden: Die Neue Klasse entwickle weiterhin starkes Momentum. Mit dem BMW iX3 sei man auf Kurs für den nächsten Meilenstein von 100'000 Auftragseingängen. Auch der BMW i3 als zweites Modell der Neuen Klasse verzeichne bereits kurz nach dem vorgezogenen Bestellstart grosse Nachfrage.
Elektroautos: iX3-Start beflügelt BEV-Absatz
Mit dem Auslieferungsstart des neuen BMW iX3 zog der Absatz vollelektrischer Fahrzeuge im zweiten Quartal spürbar an. Zwischen April und Juni lieferte die BMW Group 116'807 rein elektrische Fahrzeuge der Marken BMW und MINI aus, ein Plus von 5,2 Prozent. Besonders deutlich fiel der Zuwachs in Europa aus, wo der iX3 als erstes Modell verfügbar ist: Hier stieg der BEV-Absatz um satte 38 Prozent auf 81'445 Einheiten. In Deutschland kletterte BMW im zweiten Quartal auf Platz zwei bei den Neuzulassungen von Elektroautos.
MINI mit starkem Halbjahr, BMW Kernmarke rückläufig
Die Marke MINI wächst bereits das sechste Quartal in Folge: Mit 149'538 verkauften Fahrzeugen im ersten Halbjahr legte MINI um 11,7 Prozent zu, angetrieben vor allem durch die vollelektrischen Modelle. Die Kernmarke BMW lieferte im gleichen Zeitraum rund eine Million Fahrzeuge aus (-6,2 %), konnte aber in Europa (+1,5 %) und den USA (+4,7 %) zulegen – in den USA getragen vor allem von den X-Modellen. Ende Juni feierte dort zudem der neue BMW X5 seine Vorstellung, dessen globaler Marktstart weitere Absatzimpulse bringen soll.
Rolls-Royce lieferte im ersten Halbjahr 2'523 Fahrzeuge aus (-9,8 %), BMW Motorrad kam auf 102'847 verkaufte Motorräder und Scooter (-2,9 %).
Zahlen im Überblick (1. Halbjahr 2026 vs. Vorjahr)
BMW Group Automobile: 1'156'742 (-4,2 %)
BMW: 1'004'681 (-6,2 %)
BMW M GmbH: 99'595 (-6,0 %)
MINI: 149'538 (+11,7 %)
BMW Group elektrifiziert: 295'407 (-7,4 %)
BMW Group BEV: 204'295 (-7,4 %)
Rolls-Royce: 2'523 (-9,8 %)
BMW Motorrad: 102'847 (-2,9 %)
Alle Angaben sind vorläufige Auslieferungszahlen und können sich bis zur Veröffentlichung des BMW Group Berichts 2026 noch ändern.
Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:
Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe
Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude




Kommentare