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Der neue BMW M2 mit M xDrive – Allrad trifft Fahrerpurismus

  • 3. Juni
  • 2 Min. Lesezeit
Der BMW M2 war schon immer ein Fahrerauto in seiner reinsten Form. Kompakt, aggressiv, mit einem Reihensechszylinder, der keine halben Sachen macht. Mit dem neuen BMW M2 mit M xDrive schlägt die BMW M GmbH nun ein neues Kapitel auf: Erstmals steht das intelligente Allradsystem M xDrive für den kompakten Hochleistungs-Sportwagen zur Verfügung. Markteinführung ist ab Spätsommer 2026.

M xDrive – Allrad ohne Charakterverlust

Das Herzstück der neuen Variante ist das vollvariable Allradsystem M xDrive. Über eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung im Verteilergetriebe verteilt es das Antriebsmoment stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse. Dabei bleibt die M-typisch heckbetonte Auslegung unangetastet: Im Normalbetrieb läuft der M2 weiterhin als reiner Hecktriebler. Die Vorderachse wird erst dann einbezogen, wenn die Hinterräder an ihre Übertragungsgrenzen stossen.


Ergänzt wird das System durch das Aktive M Differenzial, das das Drehmoment zusätzlich vollvariabel zwischen den beiden Hinterrädern verteilt. M xDrive, Aktives M Differenzial und DSC arbeiten dabei vernetzt und stimmen das Fahrzeugverhalten exakt auf die jeweilige Situation ab.


Wer es besonders puristisch mag: Im M Setup Menü lässt sich der Modus 2WD aktivieren – bei deaktivierter Stabilitätskontrolle fliesst das Drehmoment dann ausschliesslich an die Hinterräder.


480 PS und BMW M Ignite – Motorentechnik aus dem Motorsport

Der bekannte 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit M TwinPower Turbo Technologie leistet unverändert 353 kW (480 PS) bei 6.250 U/min und stellt 600 Nm Drehmoment zwischen 2.200 und 5.600 U/min bereit. Neu ist die BMW M Ignite Technologie: Das patentierte Vorkammer-Verbrennungsverfahren entstammt dem Motorsport und kommt ab Mitte 2026 in allen Reihensechszylindern der BMW M GmbH zum Einsatz. Im Hochlastbereich – etwa beim Trackday – sinkt der Verbrauch dadurch signifikant, was mehr Rundenzeit bei gleichem Tankinhalt bedeutet. Gleichzeitig hilft die Technologie, die Anforderungen der Euro-7-Norm zu erfüllen, ohne an der charakteristischen Leistungsentfaltung zu rütteln.


Fahrleistungen noch schärfer als der Hecktriebler

Die Allradtraktion zahlt sich direkt in Zahlen aus. Der BMW M2 mit M xDrive beschleunigt in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h – 0,3 Sekunden schneller als das Modell mit reinem Hinterradantrieb. Nach der 1-Foot-Rollout-Methode sind es sogar 3,4 Sekunden. Die 200-km/h-Marke fällt nach 12,8 Sekunden (Rollout: 12,5 s). Die Höchstgeschwindigkeit ist serienmässig auf 250 km/h begrenzt; mit dem optionalen M Driver's Package sind 285 km/h möglich.

Zur Serienausstattung gehören das 8-Gang M Steptronic Getriebe mit Drivelogic, 19-Zoll-Leichtmetallräder vorne und 20 Zoll hinten sowie die M Compound-Bremsanlage mit Sechskolben-Festsattel vorne und Einkolben-Faustsattel hinten.


Produktion und Markteinführung

Wie alle BMW M2 Modelle wird auch der M2 mit M xDrive im BMW Group Werk San Luis Potosí in Mexiko gebaut. Produktionsstart ist im August 2026. Die wichtigsten Absatzmärkte sind die USA, Deutschland und China.


Farblich gibt es neben fünf Metallic- und drei Uni-Tönen erstmals auch die BMW Individual Sonderlackierung Borusan Turkish Blue für einen BMW M2 – ein kräftiges Statement für alle, die aus der Masse herausstechen wollen.


Der BMW M2 mit M xDrive ist kein Kompromiss, sondern eine Erweiterung. Er bleibt das puristische Fahrerauto, das er immer war – gewinnt aber eine neue Dimension an Traktion, Sicherheit und Alltagstauglichkeit. Wer bisher aus Vernunftgründen zum Hecktriebler gegriffen hat, dürfte beim M xDrive-Modell endgültig keine Ausrede mehr finden.


Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude

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