Der neue BMW 3er: Elektrisch, Sechszylinder, Neue Klasse – die achte Generation ist bestellbar.

Seit über fünf Jahrzehnten ist der BMW 3er das Mass der Dinge in der sportlichen Mittelklasse. Mit der achten Generation macht BMW nun den grössten Sprung in der Geschichte der Baureihe: Erstmals gibt es den 3er vollelektrisch als BMW i3 auf Basis der Neuen Klasse – und parallel dazu weiterhin mit Benzinmotoren, inklusive Reihensechszylinder im neuen BMW M350 xDrive. Bestellstart ist heute, am 30. September 2026.
Ein Design für alle Antriebe
Der vollelektrische BMW i3 (NA0) und der 3er mit Verbrennungsmotor (G50) tragen das gleiche Design der Neuen Klasse und unterscheiden sich nur in Details, die dem jeweiligen Antriebskonzept geschuldet sind.
Die Limousine setzt auf ein modernes 2,5-Box-Design mit langem Radstand, kurzen Überhängen und einem weit nach hinten gezogenen Greenhouse. Zusammen mit den stark ausgestellten Radhäusern ergibt das eine athletische Schulterpartie, eine tief angesetzte Charakterlinie holt den optischen Schwerpunkt näher an die Strasse. Die Türgriffe sind flächenbündig integriert und fahren beim Entriegeln automatisch aus.
An der Front verschmelzen Niere und Doppelscheinwerfer zu einer durchgehenden Lichtsignatur – das Vier-Augen-Gesicht, neu interpretiert. Die M Performance Modelle erkennt man an den aus dem Motorsport übernommenen M Yellow Lights. Das Heck zeigt stark horizontal ausgerichtete Leuchten und betont die breite Spur.
Gegenüber dem Vorgänger G20 ist der neue 3er moderat gewachsen: Der BMW i3 misst 4'760 mm in der Länge bei einem Radstand von 2'897 mm, der Verbrenner kommt auf 4'765 mm und 2'860 mm Radstand (G20: 4'713 mm / 2'851 mm). Auch die Spurweiten legen deutlich zu.
Die Räder reichen beim i3 von 19 bis 21 Zoll, beim Verbrenner von 18 bis 20 Zoll. Optional gibt es M Sportpaket und M Sportpaket Pro, neu im Farbangebot ist das exklusive M Le Castellet Blau metallic. BMW Individual Lackierungen folgen im Laufe von 2027.
Innenraum: Panoramic iDrive hält Einzug
Im Interieur übernimmt der 3er die reduzierte Formensprache der Neuen Klasse. Herzstück ist das BMW Panoramic iDrive mit vier Elementen: BMW Panoramic Vision (Projektion über die gesamte Breite der Frontscheibe), optionales BMW 3D Head-Up Display, ein 17,9 Zoll grosses Zentral-Display im Free-Cut Design, klar zum Fahrer ausgerichtet, sowie das neue Multifunktionslenkrad mit mittlerer Speiche oben.
Die Linienführung fliesst von den Türen in die Instrumententafel und erzeugt einen Wrap-around-Effekt. Ein grosses Panoramadach mit Klimakomfortglas sorgt für ein luftiges Raumgefühl. Die Seriensitze sind elektrisch verstellbar inklusive Memory-Funktion, optional gibt es Multifunktionssitze und M Sportsitze sowie Soundsysteme von Harman Kardon.
Softwareseitig läuft das BMW Operating System X auf Basis von Android Open Source (AOSP), ausgelegt auf regelmässige Updates. Der BMW Intelligent Personal Assistant wird um die KI-Technologie von Amazon Alexa+ erweitert und soll damit deutlich dialogorientierter werden.
BMW i3: Bis zu 912 km Reichweite und 400 kW Ladeleistung
Der BMW i3 nutzt die sechste Generation der BMW eDrive Technologie: neue Hochvoltbatterien mit Rundzellen, 800-Volt-Technik und bidirektionales Laden. Zum Marktstart gibt es zwei Versionen, beide mit je einer E-Maschine an Vorder- und Hinterachse:
BMW i3 40 xDrive: 275 kW/374 PS, 520 Nm, 0–100 km/h in 5,4 s, 82,8 kWh Batterie, bis 710 km (WLTP), bis 300 kW DC, bis 337 km in 10 Minuten, 17,9–14,3 kWh/100 km
BMW i3 50 xDrive: 345 kW/469 PS, 645 Nm, 0–100 km/h in 4,7 s, 108,7 kWh Batterie, bis 912 km (WLTP), bis 400 kW DC, bis 423 km in 10 Minuten, 18,0–13,4 kWh/100 km
AC-seitig lädt der i3 optional mit bis zu 22 kW. Über Vehicle-to-Load lassen sich externe Verbraucher mit bis zu 3,7 kW versorgen – der i3 wird damit zur mobilen Powerbank.
Als elektrisches Topmodell folgt 2027 der BMW i3 M60 xDrive.
BMW M350 xDrive: Sechszylinder mit Drift-Modus
Wer auf Verbrenner setzt, bekommt mit dem BMW M350 xDrive das neue Spitzenmodell – und den Einstieg in die Welt von BMW M. Unter der Haube arbeitet ein 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit 48-Volt-Mild-Hybrid und Kurbelwellen-Startergenerator. Die Systemleistung liegt bei 326 kW/443 PS und 580 Nm, der Sprint auf 100 km/h dauert 4,1 Sekunden, Schluss ist bei elektronisch begrenzten 250 km/h.
Das eigentliche Highlight ist neu: Mit dem Drift Moment lässt sich die Antriebskraft über das Zentral-Display vollständig auf die Hinterräder verlagern. Ein Feature, das bisher den High-Performance-Modellen der BMW M GmbH vorbehalten war. Das Adaptive M Fahrwerk ist beim M350 serienmässig, dazu kommen Launch Control, M Logo Projection und das BMW Iconic Glow Exterieurpaket.
Darunter positionieren sich zwei Vierzylinder, ebenfalls mit 48-Volt-Mild-Hybrid und 8-Gang Steptronic:
BMW 318: 115 kW/156 PS, 250 Nm, 0–100 km/h in 9,5 s, 215 km/h
BMW 320: 155 kW/211 PS, 330 Nm, 0–100 km/h in 7,4 s, 240 km/h
Ein Plug-in-Hybrid ergänzt das Portfolio im Laufe des kommenden Jahres.
Heart of Joy und vier Superbrains
Im BMW i3 bündelt der Hochleistungsrechner Heart of Joy erstmals sämtliche Antriebs- und Fahrdynamikfunktionen in einem Steuergerät – laut BMW zehnmal schneller als bisherige Systeme. Ein Detail, das im Alltag auffallen dürfte: Der Soft-Stop soll für den sanftesten Anhaltevorgang in der Geschichte von BMW sorgen.
Insgesamt arbeiten im i3 vier sogenannte Superbrain-Rechner (Fahrdynamik, automatisiertes Fahren und Parken, Infotainment, Basis- und Komfortfunktionen) mit zusammen rund 20-facher Rechenleistung gegenüber der Vorgängergeneration. Die zonale Elektronikarchitektur mit Smart eFuses statt klassischer Schmelzsicherungen spart Kabel, Gewicht und Energie.
Auch der Verbrenner erhält einen eigenen, auf seine Antriebe abgestimmten BMW Driving Stack – Heart of Joy versteht BMW als antriebsübergreifendes Leitprinzip.
Assistenz: Freihändig auch in der Schweiz
Alle neuen 3er bieten SAE-Level-2-Assistenzsysteme mit BMW Symbiotic Drive. Der Autobahnassistent ermöglicht freihändiges Fahren bis 130 km/h in 21 Ländern – bis Ende 2026 inklusive der Schweiz und Liechtenstein. Ab 2027 kommen navigationsgeführte, teilautomatisierte Funktionen für den urbanen Raum dazu. Der Driving Assistant Plus ist serienmässig.
Produktion: München, Dingolfing, Steyr
Der BMW i3 läuft im Stammwerk München vom Band – dort, wo 1975 der erste 3er gebaut wurde. Ab 2027 fertigt München ausschliesslich vollelektrische Modelle der Neuen Klasse. Der 3er mit Verbrennungsmotor wandert nach Dingolfing, die Antriebskomponenten stammen aus Steyr, die Hochvoltbatterien aus dem neuen Werk Irlbach-Strasskirchen. Die Fertigungskosten des i3 liegen laut BMW zum Serienanlauf rund zehn Prozent tiefer.
Preise und Serienausstattung
Die Einstiegspreise für Deutschland:
BMW 318: ab 49'900 Euro
BMW 320: ab 54'900 Euro
BMW i3 40 xDrive: ab 59'900 Euro
BMW i3 50 xDrive: ab 65'900 Euro
BMW M350 xDrive: ab 80'900 Euro
Schweizer Preise hat BMW (Schweiz) AG in dieser Pressemappe noch nicht kommuniziert.
Serienmässig an Bord sind unter anderem BMW Panoramic Vision, Komfortzugang, elektrische Sitze mit Memory, Sitzheizung vorne, 2-Zonen-Klimaautomatik, Driving Assistant Plus, HiFi-System mit 7 Lautsprechern und 5G-WLAN-Hotspot.
Der neue BMW 3er ist weit mehr als ein Generationswechsel. BMW zeigt hier konsequent, was Technologieoffenheit bedeutet: gleiches Design, gleiches Bedienkonzept – und die freie Wahl zwischen einem vollelektrischen i3 mit über 900 km Reichweite und einem Reihensechszylinder mit Drift-Modus. Mit über 18 Millionen verkauften Einheiten ist der 3er das erfolgreichste Modell der Marke. Die achte Generation hat alle Voraussetzungen, diese Geschichte fortzuschreiben.
Alle Daten vorläufig, Verbrauchs- und Ausstattungsangaben beziehen sich auf den deutschen Markt. Quelle: BMW Group Medieninformation 09/2026.
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