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Neuer BMW 3er mit Verbrennungsmotor dreht letzte Testrunden in Miramas.

8. Sept.
3 Min. Lesezeit
Der neue BMW 3er nähert sich mit grossen Schritten der Serienreife. Wie BMW soeben bestätigt, absolvieren getarnte Prototypen derzeit ihre abschliessende fahrdynamische Sommererprobung im südfranzösischen Testzentrum Miramas. Im Fokus stehen Fahrfreude, Querdynamik und Fahrkomfort – und erstmals hält mit dem Drift Moment eine waschechte M-Performance-Funktion Einzug in die 3er-Baureihe.

Technologieoffenheit als Prinzip

Die kommende Generation des BMW 3er mit Verbrennungsmotor (ICE) geht damit in die finale Phase der Serienentwicklung. Neben dem bereits im März 2026 vorgestellten, vollelektrischen BMW i3 wird es künftig weitere 3er-Modelle mit Vier- und Sechszylindermotoren geben. Alle Antriebe sind mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Technologie ausgestattet und sollen hocheffizient arbeiten. Unabhängig von der Antriebsart bauen sämtliche Modelle auf dem Erfolgsrezept der kompakten BMW Sportlimousinen auf: maximale Fahrfreude, Sportlichkeit, präzises Handling und Langstreckenkomfort.


Optisch tragen alle neuen 3er das ausdrucksstarke Design der Neuen Klasse mit der markanten Neuinterpretation des BMW-typischen Vier-Augen-Gesichts. Langer Radstand, kurze Überhänge und ein modernes 2,5-Box-Design prägen das Erscheinungsbild – der vollelektrische i3 und die Verbrenner-Varianten unterscheiden sich dabei nur in Details, die dem jeweiligen Antriebskonzept geschuldet sind. Im Innenraum hält mit BMW Panoramic iDrive und BMW Operating System X eine komplett neue Form der Fahrerorientierung Einzug.


Feinschliff auf der Rennstrecke

In Miramas stehen dem Entwicklungsteam unterschiedlichste Streckenprofile zur Verfügung – vom Hochgeschwindigkeitsoval bis zu anspruchsvollen Handlingkursen, dazu Fahrbahnbeläge aller Art. Damit lässt sich das Fahrverhalten bis ins letzte Detail analysieren. Zuvor hatte der neue 3er bereits Wintertests auf den vereisten Pisten des BMW Group Testzentrums Arjeplog sowie Fahrten auf dem Nürburgring absolviert.


Dr. Mihiar Ayoubi, Leiter Entwicklung Fahrerlebnis, bringt die Zielsetzung auf den Punkt: Der 3er setze seit Jahrzehnten Massstäbe bei der Fahrdynamik, und mit dem perfekten Zusammenspiel von Fahrwerkshardware und einem stetig weiterentwickelten, intelligenten BMW Driving Stack werde das Fahrerlebnis auf ein neues Niveau gehoben.


Konkret bedeutet das: eine nahezu ausgeglichene Achslastverteilung, ein gegenüber dem Vorgänger verlängerter Radstand sowie vergrösserte Spurweiten vorne und hinten. Der neue 3er setzt auf eine Doppelgelenk-Federbeinvorderachse und eine Fünflenker-Hinterachse, hochvorgespannte Stabilisatorlager und neuentwickelte hubabhängige Stossdämpfer. Wer möchte, greift optional zum Adaptiven Fahrwerk oder zum Adaptiven M Fahrwerk. Neu im Angebot sind zudem Sportreifen im Format 245/35 R20 vorne und 275/30 R20 hinten.


Der neue BMW M350 xDrive: Sechszylinder mit Drift Moment

Die fahrdynamische Speerspitze der neuen Baureihe ist der BMW M350 xDrive. Als einziges Modell der neuen 3er-Generation wird er von einem Sechszylinder angetrieben – konkret einem 3,0-Liter BMW TwinPower Turbo Reihensechszylinder mit 48-Volt-Mild-Hybrid-Unterstützung. Die Systemleistung liegt bei 326 kW/443 PS und 580 Nm Drehmoment, serienmässig kombiniert mit 8-Gang BMW Steptronic Getriebe, BMW xDrive, Adaptivem M Fahrwerk, M Sportdifferenzial und variabler Sportlenkung. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Produktionsstart ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.


Das eigentliche Highlight aber ist der neue Drift Moment: Per Knopfdruck über das Central Display wird die gesamte Antriebskraft auf die Hinterräder verlagert – ein Fahrgefühl, das bislang High-Performance-Modellen der BMW M GmbH vorbehalten war. In Kombination mit der M-typischen Ansteuerung der Lamellenkupplung und deaktiviertem DSC entsteht ein puristisches, radikal analoges Fahrerlebnis. Verfügbar wird die Funktion im Laufe des Jahres 2027 sein – und zwar nicht nur für Neuwagen: Bereits ausgelieferte Fahrzeuge erhalten den Drift Moment per Remote Software Upgrade nachgerüstet.


Zwei Driving Stacks, ein Ziel: Fahrfreude

Spannend ist auch der Blick unter die Motorhaube der Software: Während im vollelektrischen i3 der Zentralcomputer Heart of Joy zusammen mit BMW Dynamic Performance Control das Fahrerlebnis prägt, kommt in den Verbrenner-Modellen ein eigens optimierter, intelligenter BMW Driving Stack zum Einsatz. Dessen Querdynamik-Management bündelt sämtliche agilisierenden Fahrfunktionen inklusive des fahrdynamischen Allradantriebs – die Freude am Fahren bleibt also auch hier das zentrale Leitprinzip, nur eben massgeschneidert auf die jeweilige Antriebsart.

Ergänzt wird das Ganze durch BMW EfficientDynamics: effizientes 48-Volt-Bordnetz, My Mode Efficient, aktive Luftklappensteuerung und ein vorausschauender Efficiency Coach sollen dafür sorgen, dass Reichweite und Verbrauch trotz sportlicher Auslegung im Rahmen bleiben.


Mit der finalen Sommererprobung in Miramas rückt die Markteinführung des neuen BMW 3er näher. Technologieoffenheit, das markante Neue-Klasse-Design und ein waschechtes M-Performance-Feature wie der Drift Moment zeigen: BMW will die Erfolgsgeschichte der kompakten Sportlimousine konsequent fortschreiben – elektrisch mit dem i3, aber eben auch mit Vier- und Sechszylinder-Verbrennern, angeführt vom potenten M350 xDrive. Konkrete Verbrauchs- und Preisangaben stehen als Prototypenwerte naturgemäss noch unter Vorbehalt; sobald BMW hier nachlegt, halten wir euch auf dem Laufenden.



Quelle: BMW Group Presseinformation vom 8. September 2026

Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude








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