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BMW iX3 im Generationenvergleich: Was der Sprung von Gen5 auf Gen6 wirklich bedeutet

3. Sept.
2 Min. Lesezeit
Zwei Autos mit demselben Namen – und doch trennen sie Welten. Der "alte" BMW iX3 (G08, 2020–2024) war Vorreiter der ersten E-SUV-Generation von BMW und basierte auf der bewährten fünften eDrive-Generation. Der neue iX3 (NA5) ist das erste Modell der Neuen Klasse und markiert mit der sechsten eDrive-Generation den grössten technologischen Sprung, den BMW je auf einmal gemacht hat. Wir stellen beide Generationen direkt gegenüber.

Die Ausgangslage: gleicher Name, andere Plattform

Der ursprüngliche iX3 war technisch eng mit dem X3 der dritten Generation verwandt – ein konventionelles SUV, elektrifiziert. Er wurde zwischen 2020 und 2024 gebaut und ist mittlerweile nur noch gebraucht erhältlich. Der neue iX3 dagegen entsteht auf der komplett neu entwickelten Neue-Klasse-Plattform mit nativer 800-Volt-Architektur – kein umgebauter Verbrenner mehr, sondern von Grund auf für den Elektroantrieb konzipiert.


Antriebstechnik und Batterie

BMW iX3 Gen5 (G08, 2020–2024)

BMW iX3 Gen6 (NA5, Neue Klasse)

eDrive-Generation

5. Generation (prismatische Zellen)

6. Generation (BMW Rundzelle)

Bordnetz

400 Volt

800 Volt

Batteriekapazität

ca. 74 kWh netto

108,7 kWh netto

Leistung

210 kW (286 PS), Heckantrieb

bis 345 kW (469 PS), xDrive (iX3 50)

WLTP-Reichweite

bis 460–471 km

bis 805 km

Verbrauch (WLTP)

ca. 17,8–19,6 kWh/100 km

15,1–18,1 kWh/100 km

Trotz deutlich höherer Leistung und fast 50 Prozent mehr Batteriekapazität sinkt der Verbrauch beim neuen iX3 spürbar – ein direkter Effekt der effizienteren Rundzellchemie, des neuen Siliziumkarbid-Inverters und der aerodynamisch optimierten Karosserie mit einem cW-Wert von 0,24.


Laden: der grösste Unterschied überhaupt

Beim Laden zeigt sich der Generationswechsel am deutlichsten:

  • iX3 Gen5: maximal 150 kW DC, Ladehub 10–80 % in rund 34 Minuten.

  • iX3 Gen6: dank 800-Volt-Architektur bis zu 400 kW DC, Ladehub 10–80 % laut ADAC-Test in ca. 25 Minuten – trotz fast anderthalbfacher Batteriekapazität. Innerhalb von nur 20 Minuten lädt der Gen6-iX3 im ADAC-Test genug Energie für zusätzliche 457 Kilometer Reichweite nach.

Damit springt der iX3 von einem soliden Mittelfeld-Lader zu einem der schnellstladenden Elektro-SUVs überhaupt.


Design und Positionierung

Der Gen5-iX3 folgte optisch weitgehend dem konventionellen X3 – dezent elektrifiziert, aber ohne eigene Formensprache. Der Gen6-iX3 führt dagegen BMWs neue, reduzierte Designsprache ein: schmale, hoch aufragende Doppelniere, vertikale LED-Leuchten, versenkbare Türgriffe und klare Anleihen an die historische "Neue Klasse" der 1960er-Jahre. Das Design ist damit nicht mehr nur elektrifizierte Übergangslösung, sondern eigenständige Submarke innerhalb des BMW-Portfolios.


Der Vergleich zeigt eindrücklich, wie schnell sich Elektromobilität bei BMW weiterentwickelt hat: Innerhalb weniger Jahre wuchs die Reichweite um rund 70 Prozent, die Ladeleistung verdoppelte sich auf mehr als das Doppelte, und aus einem elektrifizierten X3 wurde ein eigenständiges Technologie-Flaggschiff. Wer den Gen5-iX3 kennt, wird den Gen6-Nachfolger kaum wiedererkennen – technisch wie optisch ist es ein anderes Auto mit gleichem Namen.

Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude

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