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BMW i3 Touring Update: Neue Erlkönig-Bilder zeigen mehr vom Neue-Klasse-Kombi

  • 3. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Über den BMW i3 Touring (intern NA1) haben wir bereits berichtet, als BMW die Kombi-Variante des elektrischen 3ers Ende letzten Jahres offiziell bestätigt hatte. Jetzt gibt es Neuigkeiten: Aktuelle Testfahrten in München zeigen den Prototypen mit deutlich reduzierter Tarnung – und liefern damit den bisher besten Eindruck vom kommenden Serienmodell. Zeit, den Stand zu aktualisieren.


Was ist neu?

  • Deutlich weniger Tarnung: Türen, Dach und Seitenansicht sind praktisch unverkleidet, nur Front und Heck tragen noch Folie.

  • Dachlinie und Überhang klarer erkennbar: Das Heck wirkt flacher gezeichnet als beim heutigen, verbrennungsmotorischen 3er Touring.

  • Antriebspalette präzisiert: Neben dem i3 50 xDrive sind offenbar auch heckgetriebene Basisversionen i3 30 und i3 40 geplant.

  • Technik bestätigt sich als weitgehend deckungsgleich mit der Limousine – wenig Überraschungen dank hohem Gleichteile-Anteil innerhalb der Neuen Klasse.


Design: Neue Klasse vorne, klassischer Kombi hinten

Bis zur A-Säule ist der i3 Touring praktisch identisch mit der Limousine: Scheinwerfer, Fahrzeugfront und die markante, doppelte Niere im reduzierten Neue-Klasse-Design bleiben unverändert. Ab der B-Säule beginnt dann die eigene Formsprache des Kombis. Die Dachlinie verläuft deutlich weiter nach hinten als bei der Limousine und fällt erst kurz vor der Heckklappe ab. Zusammen mit dem längeren hinteren Überhang entsteht so eine klassische Kombi-Silhouette, die sich klar von der Limousine absetzt. Aktuelle Erlkönig-Aufnahmen legen zudem nahe, dass BMW das Heck insgesamt flacher zeichnet als beim heutigen, verbrennungsmotorischen 3er Touring. Noch unter der Tarnfolie verborgen bleiben Details an Heckklappe, Stossfänger und Rückleuchten – hier dürfte BMW dem Touring, ähnlich wie bei der Limousine, eine eigenständige, flache Lichtgrafik spendieren. Im Innenraum dürfte sich die enge Verwandtschaft zur Limousine fortsetzen: dasselbe reduzierte Cockpit, der schmale Panoramic Drive unterhalb der Frontscheibe sowie das zentrale Touchscreen-Layout von BMW Panoramic iDrive.


Antrieb: Bekannte Technik, mehrere Ausbaustufen

Unter dem Blech gibt es kaum Überraschungen: Der i3 Touring übernimmt voraussichtlich die komplette Technik der bereits vorgestellten Limousine – die 800-Volt-Architektur der Neuen Klasse, die neue eDrive-Generation sowie die neuen Rundzellen-Batterien. Da sich die Modelle innerhalb der Neuen Klasse stark auf Gleichteile stützen, dürften sich sowohl Motorisierung als auch Innenraumkonzept nahtlos aus der i3 Limousine übernehmen lassen. Nach bisherigem Stand sind zum Marktstart mehrere Antriebsvarianten geplant: die heckgetriebenen Basisversionen i3 30 und i3 40 sowie der i3 50 xDrive mit zwei Elektromotoren. Ob zusätzlich, wie bei der Limousine, auch ein sportlicher i3 M60 xDrive folgt, ist noch offen. Die Limousine startet in der Version i3 50 xDrive mit einer Systemleistung bis 345 kW (469 PS), 645 Nm Drehmoment und einem Sprint auf 100 km/h in rund 4,7 Sekunden – Werte, an denen sich der Touring mit ähnlicher Antriebstechnik orientieren dürfte. Aufgrund von Mehrgewicht und leicht schlechterer Aerodynamik ist beim Kombi mit minimal geringeren Fahrleistungen zu rechnen; offizielle Angaben dazu hat BMW noch nicht bestätigt.


Reichweite und Laden

Die Limousine kommt laut offiziellen WLTP-Werten auf bis zu 900 km, mit DC-Ladeleistungen von bis zu 400 kW und einer Ladezeit von rund 10 Minuten für 400 km Reichweite. Beim Touring ist aufgrund der Kombi-Karosserie mit einer etwas geringeren, aber weiterhin alltagstauglichen Reichweite zu rechnen. Offizielle Werte stehen noch aus.


Kofferraum: Der Touring bleibt seinem Namen treu

Der elektrische Antrieb geht beim i3 Touring nicht zulasten des Stauraums. In Anlehnung an den aktuellen, verbrennungsmotorischen 3er Touring wird ein Kofferraumvolumen von rund 1'500 Litern bei umgeklappter Rückbank erwartet. Dazu kommt ein Frunk unter der Fronthaube mit voraussichtlich rund 58 Litern Zusatzstauraum – praktisch für das Ladekabel und Kleinkram. Wer auf maximale Alltagspraktikabilität setzt, muss beim Umstieg auf die Neue Klasse also keine Kompromisse eingehen.


Produktion in München

Gebaut wird der i3 Touring – wie auch die Limousine – im BMW Stammwerk München. Das Werk wird bis Ende 2027 vollständig auf reine Elektrofahrzeuge umgestellt, womit dort die Ära der klassischen Verbrenner nach über sieben Jahrzehnten endet. Die Serienproduktion des Touring soll ab der zweiten Jahreshälfte 2027 anlaufen.


Marktstart und Preis

Der BMW i3 Touring wird voraussichtlich Mitte 2027 auf den Markt kommen, mit Einstiegspreisen im Bereich von rund 55'000 Euro. Zum Vergleich: Die i3 Limousine startet als First Edition bei 75'340 Euro, das Basismodell (i3 50 xDrive, ab Herbst 2026 bestellbar) bei 65'900 Euro. Zu den Wettbewerbern des Touring dürfte unter anderem der Polestar 4 Wagon zählen. Ob auch der Verbrenner-3er als Touring eine Zukunft hat, ist laut BMW-Produktmanagement noch offen – ein Entscheid dazu steht aus.


Wir bleiben dran

Mit den neuen Erlkönig-Bildern rückt der i3 Touring optisch immer näher an die Serienversion heran, während sich technisch bestätigt, was viele erwartet hatten: enge Verwandtschaft zur Limousine, dafür mit klassischen Touring-Tugenden wie dem grossen Kofferraum. Bis zur Marktreife 2027 dürften noch weitere Sichtungen und offizielle Details folgen – wir halten diesen Beitrag auf dem Laufenden.


Alle Angaben zu Leistung, Reichweite und Preisen basieren auf aktuellen Erlkönig-Berichten, Herstellerangaben zur Limousine und Prognosen und sind bis zur offiziellen Vorstellung unverbindlich.


Meine Blog Artikel erstelle ich aus folgenden Quellen und Hilfsmittel:

Quellen: BMW Press Group, Google, Instagram, Erfahrungen aus dem Auto Gewerbe

Hilfsmittel: Für die Grammatik der Texte nutze ich Google Gemini und Claude

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